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Wie alles begann
Dieses Schild war der Auslöser. Bis dahin hatte ich keine Sekunde darüber nachgedacht, warum es in Südtirol zwei Sprachen gibt.
Es begann eine "Recherchereise" in die Geschichte dieser wundervollen Region mit ihren wundervollen Menschen.
Südtirol war von da an mehr für mich als Berge, Kühe, Hütten, schöne Städte und dreierlei Knödel. Ich las von Unruhen, Bombenanschlägen auf Strommasten, Heerscharen von Carabinieri und Soldaten, engmaschigen Grenzkontrollen. Weiter zurück stieß ich auf die "Option", also die Entscheidung, ob die Menschen 1939 nach Hitler-Deutschland auswandern, oder im faschistischen Mussolini-Italien bleiben wollen. Gemeinschaften und Familien sind daran zerbrochen. Und ich landete am Ursprung des Ganzen: Bei der Aufteilung nach dem 1. Weltkrieg, als Südtirol Italien zugeschlagen wurde.
Das war der Beginn von "Bombenjahre", dem Südtirol-Thriller.
Wer zuerst immer den Klappentext liest - hier bitte:
Eine geheimnisvolle Botschaft, ein Mord im Pflerschtal, die Suche nach stillen Helfern der Südtiroler Freiheitskämpfer – das alles bricht über der jungen Reporterin Marie Pichler zusammen. Sie sucht Hilfe bei dem deutschen Star-Journalisten Tom Bauer, der seinen Ruhestand in Sterzing genießt. Ohne es zu ahnen, geraten beide in die Mühlen einer Geheimorganisation, die in Italien die Fäden zieht. In einem Verwirrspiel aus Politik und Macht geht es für die beiden bald um Leben und Tod.
Die ersten Lesungen liegen hinter mir. Es waren wunderschöne Abende in Bozen, Naturns, Maria Trens und Füssen.